Es gibt mittlerweile jede Menge für Damen, Rad fahren ist im Trend, was ja auch sehr schön ist. Manch eine Anfängerin ist da vielleicht schon Überfordert und weiß nicht recht zu welchen Sie nun greifen sollte und warum. Manchmal kauft man auch nur nach gefallen und viele wundern sich, dass das Trikot hochrutscht, oder am Kreuz zu enge ist, oder oder….

 

Ich will mal probieren die Unterschiede und Details zu erklären.

Rennradtrikot:

Rennradtrikots sind eng geschnitten, oft als Körpernah bezeichnet. Nur wirklich bei eng anliegenden Radtrikots können die Funktionsmaterialien ihre Arbeit richtig machen, nämlich den Schweiß nach außen transportieren und so den Oberkörper trocken halten was gerade in Übergangsjahreszeiten sehr wichtig ist. Die Trikots, ob kurzarm oder langarm Radtrikot, haben einen Reisverschluss, entweder einen kurzen oder einen durchgehenden, er ist eine Anziehilfe, ohne diesen würde man die meisten Trikots nicht anbekommen so eng geschnitten wie die Rennradtrikots sind. Mancheiner zieht auch gern ein Funktionsunterhemd drunter, ob Sommer oder Winter. In den Sommermonaten taugt er auch als angenehme Belüftung. Wobei man da ein wenig aufpassen sollte, wer, wie ich, schon ein paar mal an dieser Stelle gestochen worden ist, macht gern den Reisverschluss zu. Durch die gebückte Haltung knallen da gern Mücken gegen.  Natürlich spielt auch der Luftwiederstand bei den Profis eine Rolle, da kann es nicht eng genug sein, jedes flattern kostet wertvolle Sekunden.

Der Rücken ist lä¤nger und mit einem Silikonband versehen sodass das Trikot bei der gestreckten/ gebückten Haltung nicht nach oben rutscht und die empfindlichen Nieren freilegt ( oder gar noch mehr). Auch die, meistens 3, Rückentaschen haben ihren Sinn. Man kann Gel´s oder Riegel hinein tun um während des Rennes schnell mal einen greifen zu können. Da passt aber auch eine Windjacke oder das Handy rein.

Mountainbiketrikot:

Da gibt es 2 Bereiche, einmal den Tourenbereich aber auch den Rennbereich. Wenn man CC ( Crosscountry) fahren möchte, gilt das gleich wie oben. Oft sind die Mountainbike-Trikots nicht ganz so eng geschnitten und der Rücken ist nicht gar so lang wie bei einem Rennradtrikot da die Sitzposition nicht ganz so gestreckt ist wie beim Rennrad. Wenn man einfach Touren fahren will also ohne Rennambitionen unterwegst ist, kann man auf legere Radjerseys zurück greifen. Da gibt es unterschiedliche und man kann ohne Probleme einfach das nehmen was einem am besten gefällt. Man sollte sich nur vorher Überlegen ob man Rückentaschen oder Reisverschulss möchte. Mitlerweile gibt es aber noch mehr Details wie z.B.: Brillenhalter, Brillenputztuch, Kabelhalterung falls ein Abspielgerät irgendwo angknippst ist…… da wird bestimmt noch mehr kommen. Schnell trocknend sind sie alle, oft auch Geruchshemmend, wenn man mal ein längereTour oder einen Alpencross vor hat.

Trekkingradtrikots oder Blusen:

Absolut leger. Ob Hosen oder Trikots, man hat Platz darin. Wenn man längere Strecken fährt, vielleicht ein Wochenende oder gar einen Urlaub mit dem Rad macht, muss es bequem sein und das sind die Sachen auch. Die Trikots die es hierfür gibt sind hinten nicht länger da man aufrecht sitzt, auch die Taschen auf dem Rücken werden oft weggelassen. Meist hat man ja bei Trekkingtouren einige Taschen am Rad. Es gibt für diesen Bereich auch Blusen oder Polo´s. Aber auch aus Funktionsmaterialien die auch in diesem Bereich Sinn machen, sie trocknen sehr schnell, was auf Reisen sehr von Vorteil ist. Abends gewaschen, am nächstem Morgen wieder trocken und frisch. Oft sind sie auch Geruchshemmend, wenn man mal nicht zum waschen kommt.

Konnte ich ein wenig helfen? ich hoffe!

Quelle: www.ladybikewear.de